Paul Cézanne (1839–1906), Steilhang mit Pinie (Felsen von Bibémus), 1895/98, Aquarell über Bleistift, 475 x 415 mm, Schenkung Woty und Theodor Werner, Inv.-Nr. 1972:14 Z
Ansicht von Hallein und Umgebung, 1520, Pinsel in Aquarell- und Deckfarben, 204 x 310 mm, Inv.-Nr. 1983:4 Z
El Greco (Candia auf Kreta 1541–1613), Variation über Michelangelos „Giorno“, um 1570, Schwarzer Stift, weiß gehöht, auf blauem Papier, von Giorgio Vasari in Feder und Pinsel mit brauner Tinte umrandet und zusätzlich blau laviert, 598 x 245 mm, Inv.-Nr. 13756 Z
Vincent van Gogh (1853–1890), Weizenfeld mit aufgehender Sonne, 1889, Schwarze Kreide und Rohrfeder in Braun, 474 x 620 mm, Inv.-Nr. 44336 Z
Peter Paul Rubens (1577–1640), Studie für das Reiterbildnis des Herzogs von Lerma, 1603, Schwarze Kreide, Feder und Pinsel in Braun, braun laviert, Weißhöhung, 761 x 410 mm, Inv.-Nr. 1983:84 Z
Johann Friedrich Overbeck (1789–1869), Italia und Germania, 1812/15, Schwarze Kreide, 923 x 1012 mm /unten 1015 mm, Inv.-Nr. 2001:12 Z

„Meisterzeichnung“

...ist heute ein feststehender Begriff, dessen Definition aber offen ist. Es sind Blätter historisch bedeutender Künstler, es können aber auch Zeichnungen sein, in denen ein Künstler die Summe seiner eigenen Möglichkeiten zieht.
Seitdem Zeichnungen gesammelt werden, seit dem 17. und besonders seit dem 18. Jahrhundert, war es das Ziel der Sammler charakteristische Gruppen von Werken eines Künstlers zusammenzutragen, aber eben auch einzelne Werke, die eine herausragende Stellung im Œuvre eines Künstlers zu erwerben. Der große Fundus der kurfürstlichen Sammlung und der Ergänzungen durch das Königshaus von Bayern im 19. Jahrhundert erlaubte es über die Jahrhunderte eine stattliche Reihe von heute weltweit berühmten Blättern zu definieren. Die Sammlungstätigkeit der staatlichen Institution SGSM zielt seit dem 20. Jahrhundert darauf, diesen Bestand in aller Breite und auch in die Gegenwart weiterzuentwickeln und dabei um weitere vergleichbar hochrangige Werke zu ergänzen. Stiftungen und Schenkungen sind hierbei nahezu der einzige Weg, besonders wertvolle Werke, zu erwerben.
Natürlich gibt es auch im Referat der Kunst des 20./21. Jahrhunderts bedeutende Zeichnungen. Sie können hier jedoch auf Grund der Kosten des Urheberrechts leider nicht gezeigt werden. Im Studiensaal der Sammlung sind sie frei zugänglich.

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Rembrandt (1606–1669), Frau im Bett (Saskia?) mit einer Magd oder Amme, um 1638, Feder und Pinsel in Braun, laviert, 227 x 164 mm, Inv.-Nr. 1402 Z
Anselm Feuerbach (1829–1880), Drei reitende Amazonen, 1871, Schwarze und farbige Kreiden, Deckfarbe in Hellblau, 504 x 432 mm, Inv.-Nr. 25300 Z
Georges Seurat (1859–1891), Mann an der Seine-Brüstung vor dem Invalidendom, 1880/81, Conté-Kreide, 310 x 240 mm, Schenkung Art Mentor Foundation Lucerne, Inv.-Nr. 2015:67 Z