Kommende Ausstellungen

Informieren Sie sich hier, welche Ausstellungen demnächst von der Staatlichen Graphischen Sammlung München in der Pinakothek der Moderne gezeigt werden.

Franz Marc, Leda mit dem Schwan, 1907, © Staatliche Graphische Sammlung München

CECILY BROWN

03.06. – 04.09.2022

Zum 20-jährigen Jubiläum der Pinakothek der Moderne bietet die Staatliche Graphische Sammlung München mit der Präsentation einer der aufregendsten malerischen Positionen der internationalen Kunstszene seinen Besucherinnen und Besuchern einen Höhepunkt der Gegenwartskunst an. Die in New York lebende britische Künstlerin Cecily Brown (*1969 London) wird im Frühsommer in einer groß angelegten Einzelausstellung neu geschaffene Werke präsentieren, die in direkter Auseinandersetzung mit einzelnen Zeichnungen und Druckgraphiken aus den reichen Beständen der Sammlung entstehen werden.

Nie zuvor hat sich Cecily Brown, die aufgrund ihrer klassischen akademischen Ausbildung eine starke Affinität zur traditionsreichen Graphik besitzt, so intensiv mit einem musealen Sammlungsbestand auseinandergesetzt. Wie die Künstlerin im Herbst 2021 in einem jüngst zurückliegenden Gespräch dem Kurator mitteilte, wird sie gedankliche Zwischenschritte zu einem einzelnen Werk nicht mehr über Skizzen und Entwürfe entwickeln, sondern sich diese direkt auf der Bildfläche ereignen lassen – wie sie selbst sagt, geben diese einen unmittelbareren Einblick frei in ihre künstlerische und ästhetische Gedankenwelt, die sie beschäftigt.
Typisch für ihre Werke sind Rückbezüge auf klassische Themen der Kunstgeschichte. Collageartig verbrämt brechen sie in simultan sich ereignenden visuellen Motivfacetten über den Betrachter ein, eingetaucht in ein ephemeres Fluidum von farblüsternen Verläufen, motivischen Schichtungen und informellen Auslassungen.

To mark the 20th anniversary of the Pinakothek der Moderne, the Staatliche Graphische Sammlung München is offering its visitors a highlight of contemporary art with the presentation of one of the most exciting painterly positions on the international art scene.
In early summer, the New York-based British artist Cecily Brown (*1969 London) will present newly created works in a large-scale solo exhibition, which will be created in direct confrontation with individual drawings and prints from the collection's rich holdings.

Never before has Cecily Brown, whose classical academic training has given her a strong affinity with tradition-rich graphic art, engaged so intensively with a museum collection. As the artist told the curator in a recent conversation in the autumn of 2021, she will no longer develop intermediate mental steps towards an individual work via sketches and drafts, but will let them happen directly on the picture surface - as she herself says, these provide a more direct insight into the artistic and aesthetic world of thought that occupies her.

Typical of her works are references back to classical themes in art history. Dressed up like collages, they burst upon the viewer in simultaneously occurring visual facets of motifs, immersed in an ephemeral fluidity of colourful gradients, motivic layering and informal omissions.